Es gibt wahrlich viele Möglichkeiten, nach Griechenland zu reisen.

Die einfachste Art ist natürlich das fliegen. Flüge nach Griechenland werden von fast allen deutschen Flughäfen angeboten, und wer wirklich frühzeitig bucht, kann auch richtig günstig fliegen.

Auch per Zug ist eine Anreise möglich, aber empfehlenswert? Hinsichlich des Gepäcks, des Umsteigens und des Zeitaufwandes, eher wohl nicht.

Und dann noch das eigene Auto. Hier stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl.

1. Die Anreise via Italien zu den Häfen in Venedig, Ancona, Bari oder Brindisi und weiter mit der Fähre zu den Zielhäfen Korfu, Igumenitsa oder Patras. Mehr dazu auf folgendem Link.

http://www.greekferries.gr/index_de.htm

2. Die Anreise über den Balkan. Die passende Route ist natürlich stark abhängig vom jeweiligem Startpunkt.

Route 1 über Österreich - Slowenien - Kroatien - Serbien - Mazedonien nach GR

Route 2 über Österreich - Ungarn - Serbien - Mazedonien nach GR

Ich persönlich. habe für mich die Route 2 auserkoren. Grund hierfür sind die doch etwas niedrigeren Durchfahrtskosten. Kosten hier: ca.33€ entgegen ca.65€ bei Route 1.

Für alle, die es nun etwas genauer wollen, gibt es hier nun unsere Tour zum nachlesen.

Unser Start für die vor uns liegenden knapp 2000km, liegt im Herzen Bayerns, in Solnhofen. Wir starteten um 14:00Uhr und machten uns auf zum ersten Nahziel welches Passau ist. Um 16:45 passieren wir Passau und kurze Zeit später gehts über die Grenze nach Österreich. Vorbei an Wels, auf die A1 und nun immer Richtung Wien. Nun gut. Auf der A1 gabs dann erstmal unschöne Nachrichten von Staus um Wien bis zur Ungarischen Grenze bei Nickelsdorf. Um etwa 22:00 Uhr liegt dann Östereich hinter uns und es geht in Richtung Budapest, bis uns ein Stau wiederum etwas ausbremst. Jetzt aber vorbei an Budapest und bei Szeged erreichten wir um etwa 01:30 die Ungarisch-Serbische Grenze an der man sinnvoller Weise bis zu einer Stunde Wartezeit einrechnen sollte. Und nun gehts etwa 100km bis Novi Sad auf der Landstrasse weiter. Hier wird aber in absehbarer Zeit auch Autobahn sein. Die Bauarbeiten sind schon sehr weit und kleine Teilstücke sind bereits vierspurig. Von Novi Sad gehts nun nach Belgrad. Oh ja, die Stadtautobahn in Belgrad ist morgens gegen 5:00 Uhr schön zu fahren, ganz im Gegenteil zu einer Fahrt während der normalen Tageszeit. Das nächste Teilziel ist Leskovac, hier endet dann mal wieder die Autobahn und es geht dafür in einen Landschaftlich sehr schönen Teil Serbiens. Auch hier warteten wiederum etwa 100km Landstrasse bis zur Serbisch-Mazedonischen Grenze die um etwa 10:00 Uhr erreicht war.In Mazedonien angekommen, geht es bald wieder auf die Autobahn, vorbei an Skopje und Veles durch eine wirklich imposante Landschaft, bis wiederum ein Teilstück über Landstrassen führte und letztlich wieder etwas Autobahn bis wir die Griechische Grenze um 12:30 erreichten.Achso, 13:30!!! wegen der Zeitzone. Nun waren wir also in Griechenland, aber es lagen ja noch weitere 250km bis zu unserem Ziel Sykia auf Sithonia. Schnell erreichten wir die Ausläufer von Thesaloniki, und auf der Ring Road gings auch gut drum herum. Etwa 90km bis Nea Moudania und schon war der erste Finger der Chalkidiki erreicht. Von hier aus gings Richtung Sithonia. Um etwa 16:00 Uhr erreichten wir Nikiti, und somit auch Sithonia. Noch 50km bis Sykia, aber die über bergige, kurvenreiche Strassen, und dafür geht noch einmal fast eine Stunde in den Tag. Um ca. 17:00 Uhr stehen wir endlich vor unserem Ferienhaus, aber durchaus Stolz über das zurückgelegte, wenn gleich sicherlich auch müde.

 


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